| Aus
Anlass ihres 80jährigen Bestehens
hat
die Baugenossenschaft Eisenbahnbauverein Harburg eG jetzt aus Teilen
ihres Vermögens eine "Stiftung zur Förderung von
sozialen Einrichtungen und kultureller Integration" eingerichtet.
Sie wurde mit Bescheid vom 14. September 2001 von der Senatskanzlei
der Freien und Hansestadt Hamburg genehmigt und als gemeinnützig
anerkannt. Die Höhe des ursprünglichen Stiftungsvermögens
betrug 250 000 €. Seit dem Jahre 2005 erfolgt jährlich
eine Zustiftung von 10.000 €. Dieses Vermögen gilt als
Kapitalgrundstock, der in seinem Bestand nicht angegriffen werden
darf.
Wie
es im Namen bereits zum Ausdruck kommt, dient die Stiftung vor allem der Förderung
der Gemeinschaft und des Nachbarschaftsgedankens sowie eines sozial verträglichen
Wohnumfeldes aber auch der sozialen und kulturellen Integration anderer Nationalitäten
sowohl im Bereich des eigenen Wohnungsbestandes als auch darüber hinaus im
gesamten Stadtteil. "Durch
Generationenwechsel aber auch einhergehender Mobilität und Flexibilität
bei der Wahl des Lebensmittelpunktes sind Werte wie Verbundenheit und Verantwortung
der Anonymität und Vereinsamung gewichen", so der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes
Joachim Bode. "Nicht nur ältere Mitbürger sind davon betroffen",
ergänzt sein Stellvertreter Ingo Christophersen, "auch Jugendliche leiden
zunehmend unter dem Werteverlust".
Aus
diesem Grunde ist es Zweck der Stiftung, die Jugendarbeit ebenso
zu fördern wie Völkerverständigung und Altersfürsorge.
Die Förderung der Jugendarbeit soll dabei insbesondere durch
die Unterstützung von Einrichtungen zur sinnvollen Freizeitgestaltung,
Betreuung und Fortbildung der Jugendlichen erfolgen, die Förderung
internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur
und des Völkerverständigungsgedankens durch Theater- und
Musikvorführungen, Kunstausstellungen und Lesungen. Die Förderung
der Altersfürsorge umfasst die Betreuung älterer Mitbürger
durch qualifizierte Helfer. Dazu gehören auch Ausflüge
und Besichtigungsfahrten sowie regelmäßige gemeinsame
Treffen, um der Vereinsamung entgegenzuwirken. So wie dies bereits
in dem im März 2001 von der Genossenschaft eröffneten
Mieter- und Mitgliedertreffs in der Kniggestraße 9 im Harburger
Stadtteil Wilstorf geschieht.
Der
Stiftungsvorstand hat sich am 03. Februar 2009 konstituiert. Er setzt sich
zusammen aus: · Joachim Bode - Vorsitzender ·
Ingo Christophersen - Stellvertreter · Helmut Kujawa - Schriftführer
· Hans-Ulrich Niels Stiftung
der Eisenbahnbauverein Harburg eG zur Förderung von sozialen Einrichtungen
und kultureller Integration Rosentreppe 1a 21079 Hamburg Tel.: (040)
7 64 04 - 500 (Harburg,
03.03.2009)
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